Online ATC: Parallelbetrieb von 2 Mikros für CPT und F/O

Dieser Beitrag widmet sich einem ganz speziellen Thema: In einem Homecokpit mit CPT und F/O Seite möchte man natürlich für jeden ein eigenes Mikro zur Verfügung stellen. Gegebenenfalls neben den üblichen Headsets ja auch noch jeweils ein Stabmikrofon.

Hier ist einiges zu beachten, damit dies auch gelingt. Neben dem parallelen Betrieb von 2 Headsets in Windows ist auch soundtechnisch darauf zu achten, daß es für den ATC Controller nicht zu Echo oder anderen Störeffekten kommt durch den Einsatz mehrerer Mikros.

Im folgenden beschreibe ich mein SetUp mit 2 Headsets, die ich für einen parallelen Betrieb mit Jeehell auf Vatsim eingerichtet habe. Für IVAO ist es vom Prinzip her identisch, nur die ATC Software ist halt eine andere.

Es sind 4 Schritte notwendig:

  1. Einrichten eines virtuellen Audiokabels in Windows
  2. Einrichten von VoiceMeeter Banana (virtuelles Mischpult)
  3. Einrichten von vPilot (Vatsim Pilot Client), FSUIPC und Jeehell
  4. Einrichten von Joy2Key (sendet Keyboard-Befehle von einem Gamecontroller)

Fangen wir an!


Einrichten eines virtuellen Audiokabels

Zu aller erst müsst Ihr Windows ermöglichen, 2 Mikros gleichzeitig zuzuhören, bzw. Sound (ATC Empfang) gleichzeitig auf mehreren Devices ausgeben zu können. Das geht mit einem virtuellen Audioanschluss. Ich empfehle vbAudio. Ich hatte in der Vergangenheit mit Virtual Audio Cable (VAC) gearbeitet, das war aber nicht so stabil und einfach in der Handhabung.

Ihr benötigt die Version ‘VB Cables A+B’, um sowohl ein virtuelles Kabel für den Empfang und eines zum Senden anzulegen. Die Einrichtung ist auf der Seite von VBAudio gut erklärt, ist aber auch kinderleicht. Nach der Installation stehen in der Windows Gerätesicht die 2 neuen Audio-Anschlüsse unter Lautsprecher, bzw. unter Eingabegeräte zur Verfügung. Standardmäßig heißen die angelegten Audiocables VBCable und VBCable A. Ich habe sie umbenannt in VBCable A (für den Sound-Output) und VBCable B (für den Mikro-Input). Das finde ich irgendwie aufgeräumter.

Mikro -Einstellungen unter Windows
  • In Windows Soundeinstellungen Cable A als virtuelles Kabel für den Output definieren und Cable B als Input, also für die Mikros.
  • Dann noch bei den Mikros die Checkbox für die Wiedergabequelle entfernen

Einrichten von VoiceMeter Banana

Eigentlich bietet Jeehell FMGS mit dem Intercom Modul bereits die Möglichkeit, die verschiedenen Sound-Inputs und -Outputs zu steuern und auf die angeschlossenen Geräte, wie Mikros und Headsets zu mappen.

Es gibt nur ein Problem: und das ist, das es zu Echo kommt, wenn man mehrere Mikros installiert hat, da das Intercom Modul beim Funken immer alle angeschlossenen Mikros in das virtuelle Audiokabel einspeist und niucht nur das gerade genutzte. Und hier kommt VoiceMeter Banana ins Spiel. Denn hier lassen sich Mikros automatisch auf Mute bzw. Unmute stellen, um ein Echo zu unterbinden. Das Mikro wird nur dann “aufgemacht”, wenn die PTT Taste gedrückt wird. Ansonsten ist es auf Mute.

Nach der Installation von VoiceMeter Banana nehmt ihr folgende Einstellungen vor.Definiert zuerst die verschiedenen Ausgabekanäle. Das sind:

  • A1: CPT Headset
  • A2: F/O Headset
  • A3: Cockpit Lautsprecher

Dann definiert die Eingänge:

  • Eingang 1: CPT Headset
  • Eingang 2: F/O Headset
  • Eingang 3: vPilot ATC Empfang
Voicemeeter Banana Einstellungen

Als Ausgabe für beide Headsets ist der Cockpit-Lautsprecher zu wählen (A3). Dazu das jeweils andere Headset, also entweder A1 oder A2 (also der F/O soll die Stimme des CPT hören, aber nicht seine eigene und vice versa).

Wenn das erledigt ist, ist die Mute/Unmute Funktion zu programmieren. Das geht über das automatisch mitinstallierte Modul “Macro buttons”.

VoiceMeeter Macro Buttons am Bsp des Captain PTT
  • Für CPT und F/O Sidestick muss jeweils ein Makro-Button definiert werden, der das Mikro von Stumm auf Aktiv schaltet, sobald die PTT Taste gedrückt wird. Dazu die o.g. Befehle eintragen.
  • Mit der aktuellen Version ist es leider (noch) nicht möglich, direkt einen Befehl vom GameController zu senden. Daher ist erstmal ein Keyboard-Shortcut zu definieren. Aber keine Sorge, das mit dem GameController lösen wir im nächsten Schritt.
  • Als Keyboard-Taste unbedingt eine Taste, wie SHIFT oder CTRL wählen, da es ansonsten immer zu einem Windows “Bling” sound kommt, wenn die PTT gedrückt wird. Zumindest wenn sich die Makro-button App im Hintergrund befindet.

Konfiguration vPilot, FSUIPC und Jeehell

Unter vPilot / Audio sind die folgenden Einstellungen vorzunehmen:

vPilot Einstellungen
  • Input: VoiceMeeter Output
  • Output Device: Cable A Input
  • Als Push-To-Talk Taste eine Taste wählen – hier “M” für Mikrofon 🙂

Dann in FSUIPC die Push-To-Talk-Taste für beide Joysticks konfigurieren:

FSUIPC Einstellungen für die PTT Taste
  • CPT und F/O müssen hier – anders als bei Voicemeeter – mit dem gleichen Keybord-Befehl konfiguriert werden, da es in vPilot nur eine Taste für PTT gibt.
  • Nicht vergessen: Auch in Jeehell FMGS muss die gleiche Taste als PTT Befehl für den CPT und den F/O Sidestick konfiguriert werden!

Einrichten von JoyToKey

Mit der Freeware JoyToKey umgehen wir nun die Restriktion mit der fehlenden GameController-Steuerung von Voicemeter Banana. Das Tool ist ein wenig unübersichtlich. So geht’s:

  • Die Joystick Tabs entsprechen der Reihenfolge, in der das Tool die erkannten Joysticks in Windows ausliest. Das Dropdown unter Settings/Advanced zeigt die zugehörigen Bezeichnungen an. Etwas umständlich, aber so weiß man, welcher Joystick gemeint ist.
  • In Windows unter GameController-Einstellungen dann checken, welcher Button reagiert bei der PTT-Taste.
  • Für diesen Button (hier Button 19) die Taste programmieren, die an Voicemeter Makro-Buttons geschickt werden soll.

Bei mir sieht das so aus:

VoiceMeeter Macro Button als Desktop Mini-App

Ich lade Voicemeter Banana automatisch mit Windows Start und die Makro-Buttons und Joy2Key automatisch mit Start von Jeehell. Das ist bequem und funktioniert prima mühelos im Hintergrund. Und vor allem nun mit klarem Sprachsignal beim Online Fliegen für Captain und First Office!

Der einzige Wehrmutstropfen ist, daß die Hardware Panels losgelöst vom Cockpitstatus arbeiten und die Systemlogik nicht mehr greift, da nun alles über Voicemeter gesteuert wird und jederzeit ein Sprechen und Empfangen möglich ist, sobald man online connected ist.

Nav Daten automatisch kopieren

Ich nutze Jeehell als Flugmodell. Für die Navigationsdaten nutze ich Navigraph.

Nun bietet Navigraph mit dem Navigraph FMS Tool eine bequeme Lösung zum Download der jeweils aktuellen Navigationsdaten in den je Anwendung benötigten Formaten. Für Jeehell benötigt ich ein anderes Format als wiederum für ActiveSky und wieder ein anderes für PFPX. Das FMS Tool lädt die Daten in die jeweils definierten Download-Ordner.

Da ich für mein Homecockpit die Navigationsdaten jedoch auf mehrere Rechner verteilen muss, war das immer ein wenig Kopierarbeit.

Ich hatte hierzu mal ein Tool von Dieter Kreiskott genutzt, welches die Aktualisierung automatisch durchgeführt hat. Nun, leider finde ich es nicht mehr (vielleicht kann mir jemand einen Tipp geben). Andererseits deckt es aber auch nur Jeehell ab -ich muss aber auch den CPDLC Server versorgen.

Um mir die Arbeit zu erleichtern, habe ich daher eine kleine Batch-Datei angelegt, um den monatlichen Kopierjob zu automatisieren. Meine Programmierkenntnisse sind mittlerweile mehr als überschaubar, von daher ist es ein absolut simples Skript – aber es funktioniert 😉

@ECHO OFF
 cls
 REM FS2
 copy "P:\A320FMGS\Navdata\Navdata1\cycle_info.txt" "\Fs2\A320FMGS\Navdata\Navdata1" /Y
 copy "P:\A320FMGS\Navdata\Navdata1\navrecord.dat" "\Fs2\A320FMGS\Navdata\Navdata1" /Y
 copy "P:\A320FMGS\Navdata\ARPT.bin" "\Fs2\A320FMGS\Navdata" /Y
 copy "P:\A320FMGS\Navdata\AWY.bin" "\Fs2\A320FMGS\Navdata" /Y
 copy "P:\A320FMGS\Navdata\FIX.bin" "\Fs2\A320FMGS\Navdata" /Y
 copy "P:\A320FMGS\Navdata\HOLD.bin" "\Fs2\A320FMGS\Navdata" /Y
 copy "P:\A320FMGS\Navdata\MKR.bin" "\Fs2\A320FMGS\Navdata" /Y
 copy "P:\A320FMGS\Navdata\MORA.bin" "\Fs2\A320FMGS\Navdata" /Y
 copy "P:\A320FMGS\Navdata\NAVAID.bin" "\Fs2\A320FMGS\Navdata" /Y
 copy "P:\A320FMGS\Navdata\NavDB.bin" "\Fs2\A320FMGS\Navdata" /Y
 copy "P:\A320FMGS\Navdata\PROC1.bin" "\Fs2\A320FMGS\Navdata" /Y
 copy "P:\A320FMGS\Navdata\PROC2.bin" "\Fs2\A320FMGS\Navdata" /Y
 copy "P:\A320FMGS\Navdata\RWY.bin" "\Fs2\A320FMGS\Navdata" /Y
 cd\
 pause

Wenn ihr den Copy-Job auf Eure Netzwerk-Umgebung anpassen wollt, diese Zeilen einfach in den Windows Text-Editor kopieren und als “*.bat” Datei speichern. Achtet darauf, dass Zielordner im Netzwerk freigegebene Netzwerk-Ordner sein müssen!

Dazu habe ich mir eine Verknüpfung auf den Desktop gelegt. Ein Klick, und alle Dateien werden automatisch auf die veschiedenen Zielrechner aktualisiert.

Verwendete Software

Simulator: Prepar3D Version 5.2

Flugmodell: Jeehell FMGS

Wesentliche Zusatzprogramme (nicht vollständig):

  • ActiveSkyP3D (Wetter)
  • TopCat (Fuel-Planung)
  • PFPX (Routenplanung)
  • Navigraph (Kartenmaterial)
  • CPDLC AOC (ACARS Server)
  • FS FlightControl (Instructor-Station)
  • Simstarter NG (P3D Profilverwaltung)
  • vPilot (Vatsim)
  • Mobiflight (Arduino I/O Boards)
  • AnyDesk (PC Remote-Steuerung)

Netzwerk unter Windows 10

Da der Windows 7 Support zu Ende des Jahres nun endgültig endet, wurde es Zeit, auf Windows 10 upzudaten. Ich hatte dies lange vor mir hergeschoben. Never touch a running a system 😉

Das eigentliche Update war nicht schwer. Auch die Wiedereinrichtung der FluSi Komponenten lief problemloser als befürchtet. Es kostet halt Zeit. ABER: die Herstellung der Netzwerkverbindungen der einzelnen Computer untereinander war etwas nervenraubend. Manche Computer oder Ordner waren einfach nicht sichtbar trotz aller Freigaben. Daher hier ein paar Tipps zur Netzwerkeinrichtung.

Was aus Windows 7 schon bekannt ist:

  • alle PC’s müssen in der gleichen Arbeitsgruppe (am besten bei der Standard “Workgroup” belassen) sein
  • auf allen PC’s den gleichen Benutzernamen anlegen
  • die Benutzerkontensteuerung auf “nie benachrichtigen” stellen
  • Netzwerk auf Privat stellen

Zusätzlich sollten in Windows 10 folgende Einstellungen gemacht werden:

  • Im Suchfeld des Startmenüs “Dienste” eingeben und die entsprechende App öffnen
    • für den Dienst “Funktionssuchanbieter-Host” den Starttyp auf “Automatisch (verzögert)” stellen
    • für “Funktionssuche-Ressourcenveröffentlichung” auf “Automatisch
  • Ebenso über das Suchfeld “Windows-Features aktivieren” eingeben und sicherstellen, dass “Unterstützung für SMB 1.0 /CIFS Dateifreigabe” aktiviert ist.
  • In der Windows Registry (Suchfeld “RegEdit” eingeben) durchhangeln zum Verzeichnis HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\ Microsoft\Windows\CurrentVersion\Policies\System und dort per Rechtsklick einen neuen DWord (32-Bit) Eintrag erstellen: “EnableLinkedConnections” / Value = 1

Mit diesen Anpassungen sollten die Netzwerkverbindungen nun auch in Windows 10 zuverlässig funktionieren!

Der große Umbau – Teil 2: Von FSX zu P3D

Endlich…endlich(!)… nach mehreren Monaten komme ich endlich mal wieder dazu, meinen Blog zu aktualisieren. Die letzten Monate waren mega stressig. Neuer Job, viel unterwegs und natürlich all die anderen Hobbies und Familie. Tatsächlich aber ist auch am Cockpit viel passiert. Aber der Reihe nach. Hier erst einmal der 2. Teil meines vor 1 Jahr angefangenen Umbauprojektes.

Mit der Umstellung von der einfachen Beamer-Projektion auf einen 180 Grad Curved Screen musste nicht nur in neue Hardware investiert werden, sondern es drängte sich auch der Umstieg von FSX auf Prepar3D auf. Alles andere wäre Quatsch gewesen. Denn nicht nur aus Performance-Gründen ist Prepar3D die deutlich bessere Wahl. Insbesondere für eine Projektion mit mehreren Beamern liefert P3D ab der Version 3.3. spezielle Optionen, mit denen die Darstellung eines “Surround-Bildes” deutlich verbessert wird. Das Ganze nennt sich in P3D “View Groups”. Mit einer View Group werden die Konfigurationen der einzelnen Beamerin einem einzelnen Objekt zusammengefasst. Wenn auch die Software für die Multi-Beamer-Konfiguration dies unterstützt, wird die Einrichtung deutlich erleichtert. Aber keine Sorge – genug Arbeit ist es immer noch, wie ihr im letzten Beitrag nachlesen könnt 😉

Ein weiterer wichtiger Grund für den Umstieg auf Prepar3D ist zudem die 64Bit Architektur, die mit der Version 4 Einzug gehalten hat. Dies verhindert Abstürze aufgrund von Speichermangel, wie es sie hin und wieder im FSX gab, wenn man zu viel vom System wollte. Bzw. bei neuen Mega Airport Szenerien, wie Frankfurt war es auch mit bescheidenen Einstellungen ja oft eng genug, ohne Out-of-Memory Absturz den Anflug zu Ende zu bringen. Nun gibt es in P3D zwar keine Out-Of-Memory Abstürze mehr. Dennoch kann man je nach Systemeinstellungen auch hier das System an seine Grenzen bringen. Isnbesondere durch die Projektion auf meine 3 Beamer muss ich meine Einstellungen sehr genau abwägen. Mit meiner GTX1070 und einem Core4690K Prozessor bin ich da mal so gerade im unteren Mittelfeld der Szenerie-Einstellungen, um ruckelfrei fliegen zu können. Alle, die nur ein Visual zu versorgen haben, können hier natürlich deutlich aufdrehen.

Um in den Genuss der höheren Einstellungen zu kommen, werde ich dann irgendwann mal die CPU und die Grafikkarte tauschen. Aber das muss jetzt erstmal warten. Erstens sind die Grafikkarten immer noch sehr teuer. Und zweitens will ich mich jetzt erst einmal auf die Shell konzentrieren. Denn nachdem P3D mir nun ein super Curved Screen Bild liefert, fühle ich mich nun wie im Cabrio durch die Luft gleitend.

Ohne Dach über dem Kopf etwas zugig ;-). Auch die Bild-Übergänge sind hier noch nicht perfekt eingestellt

An der Shell war ich die letzten Monate auch bereits fleißig dran. Dazu aber mehr im nächsten Beitrag.

Zum Abschluss sei allen, die auch heute noch mit dem FSX unterwegs sind, gesagt: der Umstieg klappte deutlich einfacher als gedacht. Für viele Szenerien gibt es sehr günstige Upgrades von der FSX Version auf die P3Dv4 Version. Leider gibt es aber auch bis heute einige Szenerien noch gar nicht in der V4 Version, oder welche, die nur notdürftig auf die 64Bit Architektur umgebaut wurden, aber mit mäßiger Performance nicht wirklich Freude bereiten. EDDL von JustSim ist so ein Beispiel. Ich hoffe, das Aerosoft bald den Mega Airport Düsseldorf für P3D V4 auf den Markt bringt!

Das Netzwerk

Meine Rechner-Ausstattung ist recht bescheiden und kann mit Profi-Cockpits definitiv nicht mithalten. Dennoch habe ich durch die Anzahl an PCs, die ich erfreulicher Weise kurzfristig zur Verfügung hatte, eine gute Möglichkeit, die Last schön zu verteilen.

Vor der Ausführung der Details ein ganz großes DANKE! an meinen Ex-Kollegen und Cockpit-Supporter Thorsten, der mir 4 PC’s aus seinem Firmenbestand für eine geringe Aufwandsentschädigung überlassen hat und dann auch noch fleißig beim Konfigurieren geholfen hat! Du hast noch was gut, mein Freund!!

Dies ist die aktuelle Netzwerkplanung:

Netzwerk Stand Dez 2016
Netzwerk Stand Dez 2016 zum Start (mittlerweile einige Male modernisiert)

Der erste Test unter Jeehell mit 4 vernetzten PC’s und ohne Wetter- oder Traffic-Spirenzchen brachte 35-40 FPS zustande. Ein deutlich spürbarer Unterschied im Vergleich zu den 10-15 FPS, die ich noch mit dem Aerosoft 3D Cockpit auf meinem Ursprungs-Rechner hatte. Der kann sich jetzt schön komplett auf die Außensicht konzentrieren 🙂

Wie in der Übersicht zu sehen, ist der stärkste Rechner für den FSX ein Pentium i5 4690k. Das “k” steht für die Übertaktungs-Möglichkeit. Ich habe ihn momentanvon 3,5 auf 3,9 Ghz übertaktet. Alles darüber hinaus wird mir im wahrsten Sinne des Wortes etwas zu heiß, da mein Lüfter ebenfalls nur Mittelklasse ist. Dennoch kann er sich mit einigen Pentium 7 messen lassen, wenn man das passende Board und Lüfter sein Eigen nennt, wie dieser Benchmark zeigt. Es muss also nicht immer der Pentium 7 sein.

Bei den Monitoren verlief die Suche eigentlich genau umgekehrt. Hier war nicht die Herausforderung, den modernsten, besten Prozesser bei gegebem Budget zu finden. Sondern für die PFD/ND Anzeigen im MIP möglichst zwei alte 17 Zoll Monitore mit Breitbildformat. Gar nicht so einfach! 17 Zöller gibt’s wie Sand am Meer bei ebay. Aber kaum einen mit Breitbild. Ich habe jetzt nach 2 Monaten ebay Beobachtung 2 Stück mit 16:10 Format für sehr kleines Geld ergattert. Kein 16:9, ok. Im schlimmsten Fall werde ich keine Standard Panels daneben verbauen können. Das ist aber auch nicht tragisch. Hauptsache, der Bau kann weitergehen!

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