Electronic Flight Bag – Surface statt iPad

Ich bin ein großer Apple Fan. Und ich habe die letzten Jahre mein iPad auch als Eletronic Flight Bag genutzt. Insbesondere die Navigraph App ist klasse für das iPad. Dazu habe ich vom iPad aus auf einen Online Ordner mit meinen elektronischen Flugplänen zugegriffen. Das funktioniert im Prinzip super.

Seit einiger Zeitf liege ich nun regelmäßig online (Vatsim). Und während ich immer schon eine iPad App für vPilot vermisst habe, wo ich die aktuell verfügbaren ATC Stations sehen könnte, habe ich nun auch gelernt, daß es daneben auch sehr ratsam ist, vPilot auch für persönliche Nachrichten vom ATC Controller im Blick zu haben. Ich hatte nämlich neulich die Situation, daß mir nicht bewusst war, daß der Approach Controller online war und er ständig versucht hatte, mich während meines Anflugs zu erreichen. Ich hatte mich immer auf die App Vatscope verlassen, laut der kein Approach online ist. Und hier ist der zweite Lerneffekt: diese Apps sind nie aktuell!

Auf der Suche nach Lösungen war die Vatsim Community sehr hilfreich. Neben einigen Tools, die genannt wurden, um vPilot Messages ans Handy oder per CPDLC weiterzuleiten (wenn man das denn nutzt), haben die Profis dort empfohlen, ein Windows Tablet zu nutzen. Ein Surface. Offen gestanden sagte mir Surface bis dahin mal rein gar nichts.

Nach einiger Recherche schien mir das die bequemste Lösung zu sein. Und kostenmäßig überschaubar. Ich habe mir über ebay Kleinanzeigen ein altes Surface 3 Tablet für etwa 150 EUR gekauft. Das ist für den geplanten Einsatz als Electronic Flight Back (EFB) vollkommen ausreichend.

Jetzt habe ich hierauf neben den zuvor genutzten Apps, wie Navigraph einen einfachen Zugriff auf meinen Windows EFB Netzwerkordner und ich kann vPilot hierauf laufen lassen. Das schöne an vPilot ist, daß ich 2 Clients parallel laufen lassen kann.

  • Auf dem Jeehell Server PC läuft der vPilot Remote Client mit Voice. An diesem PC sind die Sidesticks mit PTT Button und die Lautsprecher und Headsets angeschlossen
  • Auf dem Windows Tablet läuft der vPilot Remote Client ohne Voice. Hierüber sehe ich die aktiven ATC Stationen und kann Textnachrichten beantworten

Jetzt habe ich endlich einen Überblick über die verfügbaren ATC Stationen und bekomme weniger Schweißausbrüche, wenn ich von ATC zum nächsten Controller weitergeleitet werde und ich mir die Frequenz merken muss.

Das Surface kann entweder im App-Modus betrieben werden (so ähnlich wie ein iPad), oder im klassischen Windows Modus mit der Taskleiste. Letzteres empfand ich etwas praktischer, um schnell zwischen den verschiedenen Apps hin-und herzuspringen. Aber das ist Geschmackssache. Auf jeden Fall bin ich begeistert von meinem neuen EFB. In diesem Fall die deutlich bessere Alternative gegenüber einem iPad.

Ich habe übrigens eine Mini Bluetooth Tastatur in meinem Cockpit Table verbaut. Damit kann ich bequem die Texteingaben in VPilot machen, oder andere Windows Apps bedienen, sofern notwendig. Das ist noch bequemer als die virtuelle Tastatur vom Surface.

Ein paar Screenshots:

Surface Hauptansicht im App-Modus
vPilot und Navigraph Apps im direkten Zugriff
EFB im Einsatz

Online ATC: Parallelbetrieb von 2 Mikros für CPT und F/O

Aktualisiert am 9.2.22

Dieser Beitrag widmet sich einem ganz speziellen Thema: In einem Homecokpit mit CPT und F/O Seite möchte man natürlich für jeden ein eigenes Mikro zur Verfügung stellen. Gegebenenfalls neben den üblichen Headsets ja auch noch jeweils ein Stabmikrofon.

Ich habe hierzu vor wenigen Wochen beschrieben, wie ich dies mit Hilfe von Voicemeeter Banana und weiterer Software realisiert habe. Mit der aktuellen Version B55.1 von Jeehell FMGS Version lässt sich das Ganze nun erfreulicher Weise viel einfacher realisieren! Zudem lassen sich nun auch die angeschlossenen Audio Control Panels vollumfänglich nutzen. Das ging nämlich nicht mit dem Weg über Voicemeeter.

Was war bisher das Problem? Beim parallelen Betrieb von 2 Headsets, die für den ATC Client zwangsläufig den gleichen PTT Key nutzen müssen, hat der ATC Client immer beide Mikros abgehört. Das führte beim ATC zu Echo und anderen Störgeräuschen., wenn man beide Headsets über ein virtuelles Audio-Kabel verbunden hat. Und da kommt man nicht drum herum, wenn man beide Headsets in Windows parallel betreiben will.

Um das vituelle Audio-Kabel kommt man auch jetzt nicht rum. Aber das macht nichts. Denn in der aktuellen Jeehell Version kann man den PTT Key direkt im Jeehell Intercom Modul definieren. Das Intercom-Modul erkennt, welches Mikrofon bedient wird und leitet nur dieses Signal an das virtuelle Audio-Kabel weiter. Das andere Mikro bleibt stumm. Das Intercom fungiert also als Audio-Mischpult.

Bisher musste man den PTT Key in FSUIPC konfigurieren. Da aber FSUIPC natürlich nicht weiß, welches der beiden Mikrofone nun genau den PTT Key sendet und natürlich auch nicht diese Mischpult-Funktion bietet, blieben beide Mikrorone “offen”.

Im folgenden beschreibe ich mein SetUp mit 2 Headsets für das Vatsim Netzwerk. Für IVAO ist es vom Prinzip her identisch, nur die ATC Software ist halt eine andere.

Es sind 3 Schritte notwendig:

  1. Einrichten eines virtuellen Audiokabels in Windows
  2. Einrichten von vPilot (Vatsim Pilot Client),
  3. Einrichten von Jeehell

Fangen wir an!


Einrichten eines virtuellen Audiokabels

Zu aller erst müsst Ihr Windows ermöglichen, 2 Mikros gleichzeitig zuzuhören, bzw. Sound (ATC Empfang) gleichzeitig auf mehreren Devices ausgeben zu können. Das geht mit einem virtuellen Audioanschluss. Ich empfehle vbAudio. Ich hatte in der Vergangenheit mit Virtual Audio Cable (VAC) gearbeitet, das war aber nicht so stabil und einfach in der Handhabung.

Ihr benötigt die Version ‘VB Cables A+B’, um sowohl ein virtuelles Kabel für den Empfang und eines zum Senden anzulegen. Die Einrichtung ist auf der Seite von VBAudio gut erklärt, ist aber auch kinderleicht. Nach der Installation stehen in der Windows Gerätesicht die 2 neuen Audio-Anschlüsse unter Lautsprecher, bzw. unter Eingabegeräte zur Verfügung. Standardmäßig heißen die angelegten Audiocables VBCable und VBCable A. Ich habe sie umbenannt in VBCable A (für den Sound-Output) und VBCable B (für den Mikro-Input). Das finde ich irgendwie aufgeräumter.

Mikro -Einstellungen unter Windows
  • In Windows Soundeinstellungen Cable A als virtuelles Kabel für den Output definieren und Cable B als Input, also für die Mikros.
  • Dann noch bei den Mikros die Checkbox für die Wiedergabequelle entfernen

Konfiguration vPilot

Unter vPilot / Audio sind die beiden virtuellen Audiokanäle für den Sound-Eingang und -Ausgang einzutragen:

vPilot Einstellungen
  • Microphone Device: Cable B Output
  • Output Device: Cable A Input
  • Als Push-To-Talk Taste eine Taste wählen – hier “M” für Mikrofon 🙂

Einrichten von Jehell

In Jeehell müssen die folgenden Einstellungen vorgenommen werden:

  • In der Jeehell Server Config müssen in der Kategorie “Buttons” die beiden Sprechtasten für CPT PTT und F/O PTT definiert werden
  • Dann im Intercom Modul die Microphone Devices zuweisen. Bei mir sind es zwei USB-Headsets
  • Zuletzt – und das ist neu! – kann man jetzt im Intercom Modul auch den PTT Key definieren, der letztendlich den ATC Client triggert.
Intercom Modul

Somit sendet Jeehell auch wirklich nur das Signal des Mikros aus, welches wirklich benutzt wird und lässt das andere Stumm.

Und nicht vergessen, das Audio Control Panel (Hardware oder Softpanel) auch anzumachen, sonst wird nämlich gar nichts übertragen 🙂

Nav Daten automatisch kopieren

Ich nutze Jeehell als Flugmodell. Für die Navigationsdaten nutze ich Navigraph.

Nun bietet Navigraph mit dem Navigraph FMS Tool eine bequeme Lösung zum Download der jeweils aktuellen Navigationsdaten in den je Anwendung benötigten Formaten. Für Jeehell benötigt ich ein anderes Format als wiederum für ActiveSky und wieder ein anderes für PFPX. Das FMS Tool lädt die Daten in die jeweils definierten Download-Ordner.

Da ich für mein Homecockpit die Navigationsdaten jedoch auf mehrere Rechner verteilen muss, war das immer ein wenig Kopierarbeit.

Ich hatte hierzu mal ein Tool von Dieter Kreiskott genutzt, welches die Aktualisierung automatisch durchgeführt hat. Nun, leider finde ich es nicht mehr (vielleicht kann mir jemand einen Tipp geben). Andererseits deckt es aber auch nur Jeehell ab -ich muss aber auch den CPDLC Server versorgen.

Um mir die Arbeit zu erleichtern, habe ich daher eine kleine Batch-Datei angelegt, um den monatlichen Kopierjob zu automatisieren. Meine Programmierkenntnisse sind mittlerweile mehr als überschaubar, von daher ist es ein absolut simples Skript – aber es funktioniert 😉

@ECHO OFF
 cls
 REM FS2
 copy "P:\A320FMGS\Navdata\Navdata1\cycle_info.txt" "\Fs2\A320FMGS\Navdata\Navdata1" /Y
 copy "P:\A320FMGS\Navdata\Navdata1\navrecord.dat" "\Fs2\A320FMGS\Navdata\Navdata1" /Y
 copy "P:\A320FMGS\Navdata\ARPT.bin" "\Fs2\A320FMGS\Navdata" /Y
 copy "P:\A320FMGS\Navdata\AWY.bin" "\Fs2\A320FMGS\Navdata" /Y
 copy "P:\A320FMGS\Navdata\FIX.bin" "\Fs2\A320FMGS\Navdata" /Y
 copy "P:\A320FMGS\Navdata\HOLD.bin" "\Fs2\A320FMGS\Navdata" /Y
 copy "P:\A320FMGS\Navdata\MKR.bin" "\Fs2\A320FMGS\Navdata" /Y
 copy "P:\A320FMGS\Navdata\MORA.bin" "\Fs2\A320FMGS\Navdata" /Y
 copy "P:\A320FMGS\Navdata\NAVAID.bin" "\Fs2\A320FMGS\Navdata" /Y
 copy "P:\A320FMGS\Navdata\NavDB.bin" "\Fs2\A320FMGS\Navdata" /Y
 copy "P:\A320FMGS\Navdata\PROC1.bin" "\Fs2\A320FMGS\Navdata" /Y
 copy "P:\A320FMGS\Navdata\PROC2.bin" "\Fs2\A320FMGS\Navdata" /Y
 copy "P:\A320FMGS\Navdata\RWY.bin" "\Fs2\A320FMGS\Navdata" /Y
 cd\
 pause

Wenn ihr den Copy-Job auf Eure Netzwerk-Umgebung anpassen wollt, diese Zeilen einfach in den Windows Text-Editor kopieren und als “*.bat” Datei speichern. Achtet darauf, dass Zielordner im Netzwerk freigegebene Netzwerk-Ordner sein müssen!

Dazu habe ich mir eine Verknüpfung auf den Desktop gelegt. Ein Klick, und alle Dateien werden automatisch auf die veschiedenen Zielrechner aktualisiert.

Verwendete Software

Simulator: Prepar3D Version 5.2

Flugmodell: Jeehell FMGS

Wesentliche Zusatzprogramme (nicht vollständig):

  • ActiveSkyP3D (Wetter)
  • TopCat (Fuel-Planung)
  • PFPX (Routenplanung)
  • Navigraph (Kartenmaterial)
  • CPDLC AOC (ACARS Server)
  • FS FlightControl (Instructor-Station)
  • Simstarter NG (P3D Profilverwaltung)
  • vPilot (Vatsim)
  • Mobiflight (Arduino I/O Boards)
  • AnyDesk (PC Remote-Steuerung)

Netzwerk unter Windows 10

Da der Windows 7 Support zu Ende des Jahres nun endgültig endet, wurde es Zeit, auf Windows 10 upzudaten. Ich hatte dies lange vor mir hergeschoben. Never touch a running a system 😉

Das eigentliche Update war nicht schwer. Auch die Wiedereinrichtung der FluSi Komponenten lief problemloser als befürchtet. Es kostet halt Zeit. ABER: die Herstellung der Netzwerkverbindungen der einzelnen Computer untereinander war etwas nervenraubend. Manche Computer oder Ordner waren einfach nicht sichtbar trotz aller Freigaben. Daher hier ein paar Tipps zur Netzwerkeinrichtung.

Was aus Windows 7 schon bekannt ist:

  • alle PC’s müssen in der gleichen Arbeitsgruppe (am besten bei der Standard “Workgroup” belassen) sein
  • auf allen PC’s den gleichen Benutzernamen anlegen
  • die Benutzerkontensteuerung auf “nie benachrichtigen” stellen
  • Netzwerk auf Privat stellen

Zusätzlich sollten in Windows 10 folgende Einstellungen gemacht werden:

  • Im Suchfeld des Startmenüs “Dienste” eingeben und die entsprechende App öffnen
    • für den Dienst “Funktionssuchanbieter-Host” den Starttyp auf “Automatisch (verzögert)” stellen
    • für “Funktionssuche-Ressourcenveröffentlichung” auf “Automatisch
  • Ebenso über das Suchfeld “Windows-Features aktivieren” eingeben und sicherstellen, dass “Unterstützung für SMB 1.0 /CIFS Dateifreigabe” aktiviert ist.
  • In der Windows Registry (Suchfeld “RegEdit” eingeben) durchhangeln zum Verzeichnis HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\ Microsoft\Windows\CurrentVersion\Policies\System und dort per Rechtsklick einen neuen DWord (32-Bit) Eintrag erstellen: “EnableLinkedConnections” / Value = 1

Mit diesen Anpassungen sollten die Netzwerkverbindungen nun auch in Windows 10 zuverlässig funktionieren!

Der große Umbau – Teil 2: Von FSX zu P3D

Endlich…endlich(!)… nach mehreren Monaten komme ich endlich mal wieder dazu, meinen Blog zu aktualisieren. Die letzten Monate waren mega stressig. Neuer Job, viel unterwegs und natürlich all die anderen Hobbies und Familie. Tatsächlich aber ist auch am Cockpit viel passiert. Aber der Reihe nach. Hier erst einmal der 2. Teil meines vor 1 Jahr angefangenen Umbauprojektes.

Mit der Umstellung von der einfachen Beamer-Projektion auf einen 180 Grad Curved Screen musste nicht nur in neue Hardware investiert werden, sondern es drängte sich auch der Umstieg von FSX auf Prepar3D auf. Alles andere wäre Quatsch gewesen. Denn nicht nur aus Performance-Gründen ist Prepar3D die deutlich bessere Wahl. Insbesondere für eine Projektion mit mehreren Beamern liefert P3D ab der Version 3.3. spezielle Optionen, mit denen die Darstellung eines “Surround-Bildes” deutlich verbessert wird. Das Ganze nennt sich in P3D “View Groups”. Mit einer View Group werden die Konfigurationen der einzelnen Beamerin einem einzelnen Objekt zusammengefasst. Wenn auch die Software für die Multi-Beamer-Konfiguration dies unterstützt, wird die Einrichtung deutlich erleichtert. Aber keine Sorge – genug Arbeit ist es immer noch, wie ihr im letzten Beitrag nachlesen könnt 😉

Ein weiterer wichtiger Grund für den Umstieg auf Prepar3D ist zudem die 64Bit Architektur, die mit der Version 4 Einzug gehalten hat. Dies verhindert Abstürze aufgrund von Speichermangel, wie es sie hin und wieder im FSX gab, wenn man zu viel vom System wollte. Bzw. bei neuen Mega Airport Szenerien, wie Frankfurt war es auch mit bescheidenen Einstellungen ja oft eng genug, ohne Out-of-Memory Absturz den Anflug zu Ende zu bringen. Nun gibt es in P3D zwar keine Out-Of-Memory Abstürze mehr. Dennoch kann man je nach Systemeinstellungen auch hier das System an seine Grenzen bringen. Isnbesondere durch die Projektion auf meine 3 Beamer muss ich meine Einstellungen sehr genau abwägen. Mit meiner GTX1070 und einem Core4690K Prozessor bin ich da mal so gerade im unteren Mittelfeld der Szenerie-Einstellungen, um ruckelfrei fliegen zu können. Alle, die nur ein Visual zu versorgen haben, können hier natürlich deutlich aufdrehen.

Um in den Genuss der höheren Einstellungen zu kommen, werde ich dann irgendwann mal die CPU und die Grafikkarte tauschen. Aber das muss jetzt erstmal warten. Erstens sind die Grafikkarten immer noch sehr teuer. Und zweitens will ich mich jetzt erst einmal auf die Shell konzentrieren. Denn nachdem P3D mir nun ein super Curved Screen Bild liefert, fühle ich mich nun wie im Cabrio durch die Luft gleitend.

Ohne Dach über dem Kopf etwas zugig ;-). Auch die Bild-Übergänge sind hier noch nicht perfekt eingestellt

An der Shell war ich die letzten Monate auch bereits fleißig dran. Dazu aber mehr im nächsten Beitrag.

Zum Abschluss sei allen, die auch heute noch mit dem FSX unterwegs sind, gesagt: der Umstieg klappte deutlich einfacher als gedacht. Für viele Szenerien gibt es sehr günstige Upgrades von der FSX Version auf die P3Dv4 Version. Leider gibt es aber auch bis heute einige Szenerien noch gar nicht in der V4 Version, oder welche, die nur notdürftig auf die 64Bit Architektur umgebaut wurden, aber mit mäßiger Performance nicht wirklich Freude bereiten. EDDL von JustSim ist so ein Beispiel. Ich hoffe, das Aerosoft bald den Mega Airport Düsseldorf für P3D V4 auf den Markt bringt!

Das Netzwerk

Meine Rechner-Ausstattung ist recht bescheiden und kann mit Profi-Cockpits definitiv nicht mithalten. Dennoch habe ich durch die Anzahl an PCs, die ich erfreulicher Weise kurzfristig zur Verfügung hatte, eine gute Möglichkeit, die Last schön zu verteilen.

Vor der Ausführung der Details ein ganz großes DANKE! an meinen Ex-Kollegen und Cockpit-Supporter Thorsten, der mir 4 PC’s aus seinem Firmenbestand für eine geringe Aufwandsentschädigung überlassen hat und dann auch noch fleißig beim Konfigurieren geholfen hat! Du hast noch was gut, mein Freund!!

Dies ist die aktuelle Netzwerkplanung:

Netzwerk Stand Dez 2016
Netzwerk Stand Dez 2016 zum Start (mittlerweile einige Male modernisiert)

Der erste Test unter Jeehell mit 4 vernetzten PC’s und ohne Wetter- oder Traffic-Spirenzchen brachte 35-40 FPS zustande. Ein deutlich spürbarer Unterschied im Vergleich zu den 10-15 FPS, die ich noch mit dem Aerosoft 3D Cockpit auf meinem Ursprungs-Rechner hatte. Der kann sich jetzt schön komplett auf die Außensicht konzentrieren 🙂

Wie in der Übersicht zu sehen, ist der stärkste Rechner für den FSX ein Pentium i5 4690k. Das “k” steht für die Übertaktungs-Möglichkeit. Ich habe ihn momentanvon 3,5 auf 3,9 Ghz übertaktet. Alles darüber hinaus wird mir im wahrsten Sinne des Wortes etwas zu heiß, da mein Lüfter ebenfalls nur Mittelklasse ist. Dennoch kann er sich mit einigen Pentium 7 messen lassen, wenn man das passende Board und Lüfter sein Eigen nennt, wie dieser Benchmark zeigt. Es muss also nicht immer der Pentium 7 sein.

Bei den Monitoren verlief die Suche eigentlich genau umgekehrt. Hier war nicht die Herausforderung, den modernsten, besten Prozesser bei gegebem Budget zu finden. Sondern für die PFD/ND Anzeigen im MIP möglichst zwei alte 17 Zoll Monitore mit Breitbildformat. Gar nicht so einfach! 17 Zöller gibt’s wie Sand am Meer bei ebay. Aber kaum einen mit Breitbild. Ich habe jetzt nach 2 Monaten ebay Beobachtung 2 Stück mit 16:10 Format für sehr kleines Geld ergattert. Kein 16:9, ok. Im schlimmsten Fall werde ich keine Standard Panels daneben verbauen können. Das ist aber auch nicht tragisch. Hauptsache, der Bau kann weitergehen!

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